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Rückblick

Ich habe einen Text gefunden, vor ziemlich genau einem Jahr. "Ich weiss nicht genau, wo ich anfangen soll. Ich hab mir immer vorgestellt ein Buch zu schreiben. Ich bin tausendmal im Kopf Sätze durchgegangen die ich jetzt schreiben könnte. Genau jetzt. Und was ist jetzt? Leere. Mein kopf ist leer. Toll. Das war wieder so typisch. Ich denke mir dinge aus, und wenn ich sie dann verwirklichen will macht alles keinen Sinn. Das ist nicht lustig. Diese leere macht mich fertig. Warum lebe ich überhaubt wenn doch eh alles um mich herum leer ist. Mein kopf ist leer, mein Bauch ist leer, sogar mein Handy ist leer. Ich hab aufgehört Fotos zu machen. Ich liebe es zu fotografieren, aber alle Bilder die ich ansehe sind leer. Sie haben keinen Ausdruck mehr. Leere Gesichter mit gefaktem Lachen. Alles nur noch gespielt. Künstlich. Die Freundschaft, die Hilfsbereitschaft, sogar die Liebe. Bei einigen der so genannten "Klassenkameradinnen" kann man unter dem Makeup und dem gefakten Grinsen das Gesicht noch so gerade erkennen, andere sind nur ein DM- und Rossmann Wunschprodukt. Willkommen in der heutigen Gesellschaft. So, spätestens jetzt werden einige aufgehört haben zu lesen, aber für die die noch weiterlesen, eine kleine Info: Nein ich bin keine von diesen "ach ja die Welt ist so grausam, die dumme Bitch hat mir meinen Freund mit dem ich seit 2 Wochen zusammen war, ausgespannt." - Mädchen. Aber diesen Typ mädchen könnte ich auch noch beschreiben. Ich bin einfach nur ich selbst, manchmal mehr, manchmal weniger. Das kommt auf die Personen an, die ich in meiner umgebung ertragen muss. Ertragen trifft es da ganz gut. Wenn man sich nämlich gerade mit jemandem unterhält, die künstliche Freundlichkeit zu spüren bekommt und im nächsten Moment hört wie über einen Abgelästert wird, dann kann man von nichts anderem als ertragen sprechen. Vielleicht sogar erleiden. Aber erleiden klingt schon wieder so hysterisch. Obgleich meine Eltern alles was ich ihnen erzähle theatralisch finden. Sie glauben mir nicht einmal wenn ich sage, dass man die jungs in die dritte klasse stecken könnte und sie -bis auf ihr aufdringlich perverses Verhalten- nicht einmal auffallen würden. Aber ich lenke schon wieder vom Thema ab. Zurück zu mir. Ich bin 13 ätzende Jahre alt. Ich hatte schon immer eine andere Denkweise. Mit 8 habe ich ein Gedicht über den Weltuntergang geschrieben und mit 10 hatte ich jeden Tag albträume, die so realistisch waren, man hätte sie genau so verfilmen und als Navy CIS folge ausstrahlen können. Seit dem habs ich verfolgungsängste und fühle mich beobachtet. Ich bin deswegen und wegen meinem Umfeld sehr unsicher, meine Persönlichkeit und mein Selbstwertgefühl sind so instabil wie ein Papierkran an den man einen Sack Mehl hängt. (für die Physikalisch zurückgebliebenen: Der Kran knick sofort zusammen.) Neben meinem Selbstwertgefühl ist auch meine Vergangenheit nicht ganz so prickelnd. Es sei denn man könnte Mobbing von der fünften bis zur achten Klasse als prickelnd empfinden. Prickelnd ist für mich mit welchen von meinen, zwar wenigen aber echten, Freunden einfach einen schönen Abend zu haben. Aber nicht meine Vergangenheit. Ich habe das Talent auch die kleinen schönen dinge des Lebens warzunehmen, weil ich erlebt hab, dass es immer schlimmer sein kann. Ohne dieses Talent wäre ich vermutlich auch schon nicht mehr am Leben. Mein größtes verf**ktes Problem ist, dass ich hab ist dass ich nie ich selbst bin. Wenn ich mich beschreiben müsste würde ich sagen, dass ich das verrückte kleine etwas bin, was genau weiß was es möchte, für jeden Spaß zu haben ist, und über sich selbst lachen kann. Aber diess Person bin ich nur bei einem einzigen Menschen. Ich hab mich immer schon gefragt warum. Ich hasse mich selbst dafür. Gerade bei Personen die mir wichtig sind bin ich anders. Ich habe angst mich zu blamieren, weswegen ich bei diesen Personen sofort als spaßkiller dastehe. Sie können mir noch so oft sagen dass ich das nicht bin, aber ich glaube ihnen nicht. Ich bin wirklich ein spaßkiller. Sobald jene Leute etwas falsches sagen, bin ich sauer. Ich meine, ich bin NIE sauer, aber ich tue so als ob ich sauer bin, weil ich hoffe, etwaa nettes zu hören. Ich mache das nicht mit absicht, ich will das nicht mal. Die die das dann nämlich Erleben finden mich noch zickiger. Und am ende vertrauen sie mir nicht mehr, glauben es wäre besser mir manche dinge nicht zu sagen und machen dadurch alles nur noch schlimmer. Ein Teufelskreis. Ich würde so gerne mitlachen, aber ich versaue es immer bei solchen dingen. " Damals wollte ich ein Buch schreiben. Hatte irgendwann keine Lust mehr, aber jetzt merke ich wie sehr ich das schreiben vermisst habe. Dieser Text passt in einigen Passagen noch überraschend gut, in anderen weniger. Ich bin kein spaßkiller mehr. Ich bin für alles zu haben, mache jeden "scheiß" mit. Und habe, Spaß, daran. Ich nehme nicht mehr alles ernst, und habe ein sehr dickes Fell bekommen. Im Grunde genommen bin ich eine einfache Frohnatur die völlig sorgenfrei wirkt. Es macht einen glücklich, so zu sein, so sein Leben zu führen. Ich habe mich in meiner neuen -rolle- in der Gesellschaft gut eingefunden. Manchmal frage ich mich ob das wirklich -meine Rolle - ist, aber da möchte ich mir nicht auch noch Gedanken drüber machen... Mareike
8.12.14 19:42
 
Letzte Einträge: Kopfgedanken, Schicksal? , Erinnerungsschmerz, Die Frage nach dem Glück


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